Glutenfreie Desserts für den besonderen Anlass

Ob nun Geburtstag, Valentinstag, Jubiläum oder ein anderer zu feiernder Anlass: ein leckeres, womöglich auch hausgemachtes Dessert aus frischen Zutaten darf auf keinen Fall fehlen. Doch was wenn einer der Beteiligten kein Gluten verträgt? Die meisten denken, es sei schwer, glutenfreie und trotzdem leckere Süßspeisen zu backen, doch das ist es ganz und gar nicht. Es genügt lediglich etwas Vorsicht bei der Auswahl der Produkte und Sie werden beim Naschen keinen Unterschied merken.

Glutunfreie Desserts & Nachspeisen

Beim glutenfreien Backen (also beim Verzicht auf Getreideprodukte mit „Klebereiweißen“, den sog. Gluten, die bei manchen Menschen Probleme im Verdauungsapparat auslösen können) müssen Sie unbedingt auf die Auswahl der Zutaten achten. Zunächst besorgen Sie das richtige Mehl: Weizenmehl muss vermieden und durch Reis-, Kastanien-, Mandel-, Mais- oder Buchweizenmehl ersetzt werden. Das ist gewissermaßen alles. Jetzt können Sie sich leicht über die folgenden vier einfachen Rezeptideen hermachen:

Lebkuchenkekse

Bei der Zubereitung köstlicher Lebkuchenkekse können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen, denn das schöne daran ist, dass Sie den Lebkuchen je nach Anlass formen können: Herzen, Tannenbäumchen, Sterne. Vermengen Sie für den Teig Reismehl (500 g), Wasser (2 EL), Natron (1 TL), ein Ei, Butter (125 g), Rohrzucker und feinkörnigen Zucker (125 g) sowie Ahornsirup oder Honig (200 g), Ingwer (2 EL), Zimt (2 gestr. EL) und nach Geschmack auch Gewürznelken (1/2 TL) in einer Schüssel und verarbeiten ihn mittels eines Knethakens zu einem glatten Teig. Formen bilden, jetzt bei 190 Grad (Ober- und Unterhitze) für etwa eine Viertelstunde in den Ofen und die fertig gebackenen Lebkuchenkekse mit Puderzucker bestäuben.

Gitterkuchen mit schokoladiger Kakaonote

Für Kakaoliebhaber kann ein genüsslicher Gitterkuchen aus einem Kakaoteig, einer  Konditoren-, Pistazien- oder Orangencreme gebacken werden. Das Grundrezept, das Sie lediglich etwas variieren müssen, finden Sie hier. Ersetzen Sie das Weizenmehl lediglich durch eine der oben aufgeführten Alternativen. Gerade Gitterkuchen lässt sich auf zahllose weise variieren: Sie können auch Apfelstücke oder Blaubeeren einbinden. der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Apfelkuchen oder -küchlein

Sollte die Person, der Sie eine Freude machen möchten, Obst bevorzugen, kann ein butterweicher Apfelkuchen ohne Gluten oder mehrere Küchlein aus einem knusprigen Blätterteig gebacken werden. Für den Kuchen wird ein einfacher Teig aus Reismehl, Eiern, Sojabutter, Sojamilch, Backpulver, einer halben Vanilleschote und natürlich Apfelscheiben gerührt und in den Ofen geschoben. Ganz nach Belieben kann er mit Zitronensaft und Zimt aromatisiert werden.

Den Blätterteig für die Apfelküchlein bereiten Sie ebenfalls aus Reismehl und Backpulver, Salz, gewürfelter Butter sowie Joghurt zu. Alle Zutaten gut miteinander verrühren und die Küchlein mithilfe von Ausstechformen daraus schneiden. Vergessen Sie vor dem Backen nicht, den Boden des Blätterteigs mit einer Gabel einzustechen und die Küchlein mit dem Teig aus Äpfeln, Reismehl, Zucker, etwas Salz, einem Ei und nach Bedarf Zimt und Zitronensaft zu füllen. Schließlich backen Sie Ihre glutenfreien Apfelküchlein bei 180° für circa 40 Minuten.

Zitronenkuchen

Auch der aromatische Geschmack der Zitronen ist sehr beliebt und vielseitig einsetzbar. Was halten Sie also von einem leckeren Zitronenkuchen aus Reismehl, Milch, Eiern, Butter, Zucker und den Saft sowie der abgeriebenen Schale einer Zitrone? Vermengen Sie alle Zutaten und backen Sie den Kuchen bei 160° eine halbe Stunde lang. Nach dem Backen kann er mit Puderzucker und einem Kringel aus  Zitronenschale verschönert und beispielsweise zu Eiscreme genossen werden.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*