Checkliste für den perfekten Motorradhelm

Der Frühling ist endlich da und es ist an der Zeit, unseren Helm für die kommende Motorradsaison zu entstauben. Nachdem wir unser Zweirad gründlich durchgecheckt und vom Ölstand bis hin zur Versicherung alles überprüft haben, können wir Motorradjacke, Protektoren, Handschuhe, aber vor allem unseren Motorradhelm auf Schäden kontrollieren und notfalls sogar ersetzen. Denn auf den Straßen steht die Sicherheit an allererster Stelle und so wählen wir den für uns garantiert besten Helm aus.

5 Schritte zum perfekten Motorradhelm:

Unabhängig davon, welcher Helm letztendlich ausgesucht wird, muss er unter allen Umständen zugelassen sein. Folgende fünf Aspekte sind jedoch ebenfalls wichtig für die richtige Auswahl unseres Schutzhelmes:

  1. Das Modell: Es gibt verschiedene Helm-Modelle, die sich in Integralhelme (mit verschließbarem Visier), Klapphelme (eine praktischere Variation des Integralhelms mit hochklappbarer Kinnpartie), Jethelme (ohne feste Kinnpartie) und Enduro- bzw- Motocross-Helme (für Motocross-Fahrzeuge) unterteilen. Wichtiges Kriterium für diese Auswahl ist die Art unseres Motorrads: Wie groß ist der Hubraum? Handelt es sich um einen Motorroller? Doch am wichtigsten ist, sich auf allerlei Motorrädern stets anzuschnallen!
  2. Die Größe: Damit unser Schutzhelm seiner Funktion nachkommen kann, muss er in der passenden Größe gekauft werden. Um überhaupt zu wissen, welche Größe richtig für uns ist, müssen wir den Umfang unseres Kopfes (knapp über den Augenbrauen) messen. Denn jeder Umfang entspricht einer bestimmten Größe: Beispielsweise entsprechen 55-56cm S, 57-58cm M und 59-60cm L. Da aber jede Marke seine eigenen Größen bestimmt, sollte jeder Helm vor dem Kauf aufgesetzt werden, um sicherzugehen, dass er auch perfekt sitzt. Sitzt der neue Helm also „ganz bequem“, könnte er doch etwas zu locker sein.
  3. Das Gewicht: Das Gewicht variiert je nach Material und so hängt unsere Auswahl davon ab, wie häufig wir das Motorrad benutzen. Fahren wir generell längere Strecken, wäre es angenehmer, einen leichteren Helm zu tragen – auch wenn er kostspieliger ist – der unsere Nackenmuskulatur nicht überanstrengt.
  4. Das Polster: Das Innenpolster unseres Helms besteht im Idealfall aus antiallergischem, antibakteriellem und insbesondere aus waschbarem Material.
  5. Luft- und Lärmdichte: Wie viel Luft lässt der Helm durch? Und noch wichtiger: Wie viel bekommen wir mit aufgesetztem Helm von den Außengeräuschen mit? Auch diese wichtigen Aspekte sollten wir uns angesichts der kommenden Jahreszeit vor Augen halten.

 

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